// Berufliche Orientierung

Mit dem Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss” möchten wir dich dabei unterstützen, eine sichere Entscheidung für deinen beruflichen Lebensweg zu treffen. Dazu bietet sich dir die Chance, an einer strukturierten und wegweisenden Berufs- und Studienorientierung teilzunehmen.

Bereits ab der 8. Klasse wirst du dabei unterstützt, dich beruflich zu orientieren und die Arbeitswelt kennenzulernen. Mit unterschiedlichen Elementen und vielen weiteren Angeboten wirst du von deinen Lehrkräften und anderen Fachleuten auf deinem Weg der Beruflichen Orientierung unterstützt.

Klick dich rein ; )

  • JOB-NAVI-MK
  • Potenzialanalyse
  • Praxisphasen
  • Beratung
  • Berufliche Orientierung (SEK II)
  • Gemeinsames Lernen

Das JOB-NAVI MK

Das JOB-NAVI MK ist dein persönlicher Ordner und unterstützt dich optimal bei deiner Berufswahl. Der Ordner besteht aus einem Arbeitsheft und einer Sammelmappe.

Im Arbeitsheft findest du nicht nur sämtliche Informationen zu den Ausbildungsberufen und Studienangeboten im Märkischen Kreis, sondern auch allgemeine Hinweise für deine Berufsorientierung. Dort sind auch Unterlagen zur Vor- und Nachbereitung einzelner Unterrichtselemente (z.B. Potenzialanalyse oder Berufsfelderkundungen) abgeheftet.

In die Sammelmappe kannst du dann die Ergebnisse deiner persönlichen Potenzialanalyse, deine Praktikumsnachweise und auch alle anderen wichtigen Dokumente abheften. So behältst du alles übersichtlich an einem Ort.

Mit deinem JOB-NAVI MK bist du auch immer top vorbereitet, wenn du z.B. einen Gesprächstermin mit deiner Berufsberatung der Agentur für Arbeit vereinbarst.

Die Potenzialanalyse

Jeder Mensch hat Talente, Interessen und Neigungen. Auch du! Wenn du dein Potenzial kennst, hilft dir das sehr bei deiner Berufswahl. Dann kannst du dich für ein Praktikum in einer Firma, einen Ausbildungsplatz oder für ein Studienangebot an dem orientieren, was zu dir passt und was dir Spaß macht.

Die Potenzialanalyse ist also praktisch wie ein Persönlichkeitstest. Ohne Noten - und nur für dich!

Wenn du diese Analyse gemacht hast, dann werden deine Antworten von geschultem Personal ausgewertet und das Ergebnis gemeinsam mit dir besprochen. Du erhältst anschließend alle Ergebnisse auch noch einmal schriftlich. Zudem bekommst du eine Empfehlung für genau die Berufsbereiche, die besonders gut zu deinen Stärken und Neigungen passen.

Die Potenzialanalyse ist jetzt dein wichtiger Wegweiser für deine Berufsfelderkundung. So kommst du deinem Traumjob immer näher.

  • Berufsfelderkundung
  • Betriebspraktikum
  • Praxiskurs
  • Langzeitpraktikum

Wenn du deine Potenzialanalyse schon gemacht hast, dann kennst du nun deine Talente, Fähigkeiten und Neigungen ganz genau. Jetzt willst du sicher auch gerne erfahren, wie eine Firma eigentlich funktioniert und was man dort alles machen kann.

Damit du das für dich herausfinden kannst, bietet dir die Berufsfelderkundung die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Um möglichst viele unterschiedliche Berufe und Betriebsabläufe kennenlernen zu können, ist es möglich, über einen Zeitraum von bis zu 3 Tagen jeden Tag in einem anderen Unternehmen ein Schnupperpraktikum zu machen. Das gilt für alle Bereiche. Den Bereich der Gesundheit, des Metall- und Maschinenbaus, der Wirtschaft, der Verwaltung oder auch in einem anderen Berufsfeld. Es gibt nämlich viel, viel mehr anerkannte Ausbildungsberufe, als du denkst. Über 300 Stück sind es in Deutschland mittlerweile. Und einige davon passen garantiert super zu dir und zu deinen Potenzialen.

Hier kannst du dich über freie Plätze für die Berufsfelderkundung informieren und schauen, was dich interessiert: berufsfelderkundung-mk.de. Du kannst dann auch sofort selbst etwas für dich buchen, nachdem du dich direkt auf der Homepage des Portals einmalig registriert hast.

Du kannst dich aber auch auf einem anderen Weg direkt an die Unternehmen wenden, die einen Berufsfelderkundungstag für dich anbieten. Wenn du das möchtest, hält deine Schule spezielle Formulare für dich bereit, die du dafür nutzen kannst. Frag einfach eine Lehrkraft, was Du alles machen kannst! Die hilft dir gerne weiter.

Wenn du die Berufswelt auch praktisch für dich entdecken willst, dann ist ein Betriebspraktikum genau das Richtige für dich. Denn in einem Betriebspraktikum kannst Du hautnah erleben, wie in einem Unternehmen gearbeitet wird und wie die Arbeitskolleg*innen eigenständig oder im Team ihre täglichen Aufgaben erledigen. Du lernst verschiedene Abteilungen und viele unterschiedliche Arbeitsabläufe kennen und darfst in Teilen sogar selbst live mitarbeiten. Du entdeckst deine Stärken und findest heraus, was dir besonders viel Spaß macht und was nicht so sehr.

Deine Schule stellt dich für den Zeitraum des Betriebspraktikums komplett frei.

Hast du schon über ein Schnupperpraktikum und ein Betriebspraktikum Eindrücke sammeln können, die dich auf deine berufliche Zukunft ein bisschen vorbereiten konnten und dir Orientierung geben? Wenn ja, kannst du jetzt in einem Praxiskurs deine praktischen Erfahrungen sogar noch ausbauen und vertiefen. Vielleicht interessierst du dich auch für eine duale Ausbildung. Auch dann ist ein Praxiskurs jetzt genau das, was dir hilft, noch tiefer in die Arbeitswelt einzutauchen.

In einem 3-tägigen Praxiskurs (möglich für alle Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10) lernst du nicht nur, im Team mit anderen Personen zu arbeiten. Du lernst anhand verschiedener Übungen und Arbeitsaufgaben auch, wie ein Produkt entsteht. Von der Idee, über die Planung bis hin zur Produktion.

Der Praxiskurs ist für dich die perfekte Vorbereitung für deine berufliche Orientierung!

Immer nur Schulunterricht bedeutet viel Theorie und wenig Praxis. Würdest du noch während der Schulausbildung und über einen längeren Zeitraum gerne in einer richtigen Firma mitarbeiten?

Dann passt ein Langzeitpraktikum genau zu dir und deinen Vorstellungen.

In einem Langzeitpraktikum kombinierst du nämlich Schule und Betrieb und bist mindestens einmal pro Woche den ganzen Tag in einem Unternehmen. Dort kannst du wunderbar praktische Erfahrungen sammeln. Diese helfen dir dann nach der Schulzeit, wenn du eine Ausbildung oder eine andere Beschäftigung suchst.

Eine wichtige Voraussetzung für ein Langzeitpraktikum ist aber die Zustimmung deiner Eltern und der Schule.

  • Schulische Beratung
  • Beratung durch Agentur für Arbeit

Die schulische Beratung unterstützt dich ab dem 8. Schuljahr bis zum Schulabschluss und ist für dich und deine Eltern ein ganz wichtiger Bestandteil deiner Beruflichen Orientierung. Mit einer schulischen Beratung fördern und begleiten dich deine Lehr- und Fachkräfte, deine Berufsberatung und ggf. deine Studienberatung ganz individuell. So erfährst du auch alles über mögliche Bildungsangebote, berufliche Bildungswege und die Möglichkeiten, wie du schon in der Schule deine Karriere planen kannst. Und falls du Probleme hast, in der Schule noch mitzukommen, gibt es auch dafür Angebote, mit denen dir geholfen wird.

Ab dem zweiten Halbjahr der 9. Klasse kannst Du dann im Anschluss daran gemeinsam mit deiner Lehrkraft, deinen Eltern und deiner Berufsberatung darüber nachdenken, was das Beste für dich ist und dann selbständig die nächsten Schritte und Ziele auf dem Weg zu deinem Traumberuf vereinbaren.

Was soll ich werden? Welcher Beruf passt zu mir und was kann ich später einmal verdienen? Gibt es Förderungsmöglichkeiten und Zugangsvoraussetzungen für mich? Und falls ja, welche?

Vielleicht bist du dir noch unsicher bei deiner Berufswahl, vielleicht weißt du aber auch schon, welchen Beruf oder welches Studium du ergreifen willst. In jedem Fall gibt dir eine professionelle Berufsberatung mehr als nur Orientierung. Dort erhältst du Antworten auf alle deine Fragen und jede Menge wichtige Tipps. Persönlich, individuell und kostenlos!

Die Berufliche Orientierung startet in Jahrgangsstufe 8 und findet entweder in deiner Schule oder direkt in der Bundesagentur für Arbeit statt. Der Service gilt für alle allgemeinbildenden Schulen.

  • Die Berufliche Orientierung in der Sekundarstufe II
  • Verbindliche Elemente

Welches Studienfach interessiert dich? Und passt es auch zu deinen Fähigkeiten? Bei über 20.000 Studiengängen ist es gar nicht so einfach, die richtige Studienwahl für sich selbst zu treffen. Um dich in deinem Entscheidungsprozess optimal zu unterstützen, wurden für die gymnasiale Oberstufe verbindliche Elemente zu einer Berufs- und Studienorientierung eingeführt. Mit Hilfe von speziellen Workshops lernst du akademische Tätigkeitsfelder sowie die dazu passenden Studienfächer und Fachrichtungen exemplarisch und praxisnah kennen. Das beinhaltet auch alle relevanten Informationen zu Studienanforderungen und -inhalten. So bist du perfekt und individuell für eine Berufsausbildung oder ein Studium vorbereitet und kannst die dafür richtigen Schwerpunkte bei der Wahl deiner Leistungskurse setzen.

Als verbindliche Elemente finden in der EF und der Q1 Workshops zu den Themen “Standortbestimmung“, “Entscheidungskompetenz 1“, “Entscheidungskompetenz 2“ sowie eine Praxisphase statt. Diese Elemente sind aufeinander aufbauend und werden, wie bereits in der Sekundarstufe I, in den Unterricht eingebunden.

EF – Workshop “Standortbestimmung“

EF – Workshop “Entscheidungskompetenz 1“

Q1 – Workshop “Entscheidungskompetenz 2“

Q1 – 5-tägige “Praxisphase“

Die inhaltliche Ausgestaltung und Terminierung der einzelnen Bausteine erfolgt durch die Schule.

Die schulische Inklusion – Gemeinsames Lernen

Egal, welche Hautfarbe du hast, aus welcher Kultur du stammst, ob du Junge oder Mädchen, reich oder arm, körperlich oder geistig eingeschränkt bist oder nicht... Unser Schulsystem integriert die Fähigkeiten aller Schüler*innen zu gleichen Teilen, denn niemand soll benachteiligt sein.

Beim Gemeinsamen Lernen wirst du so akzeptiert, wie du bist. Ohne Ausgrenzung lernst du in überwiegend den gleichen Räumen dieselben Themen, wie dein*e Klassenkamerad*innen. Nur die Aufgaben werden individuell angepasst. Und falls du zusätzliche Unterstützung benötigst, dann gibt es auch für dich zusätzliche Angebote, die dir beim Lernen helfen.

Zusätzlich zu den vorgesehenen Elementen kannst Du folgende Angebote nutzen:

  • Du kannst das Zusatzheft beim JOB-NAVI nutzen. Dort findest du ergänzende Materialien, die dich unterstützen können.
  • Die Potenzialanalyse beim Bildungsträger kannst du an zwei statt an einem Tag machen.
  • Du kannst mehr Beratung an der Schule und mit dem/der Berufsberater*in in Anspruch nehmen.
  • Die Berufsfelderkundung kannst du auch beim Bildungsträger statt nur im Betrieb durchführen.
  • Auch das Praktikum kannst du anders gestalten und verlängern oder ein Langzeitpraktikum machen.
  • Du nimmst an dem Unterrichtsbereich Lebensorientierung teil und lernst Bereiche wie Lebenspraxis, Beziehungsfähigkeit, Freizeitgestaltung und realistische Einschätzung beruflicher Möglichkeiten besser kennen.
  • Arbeitslehre ist neben Deutsch und Mathematik das dritte Hauptfach für dich als zieldifferent unterrichtete*n Schüler*in und wird überwiegend praktisch unterrichtet. Die Arbeitslehre und Berufliche Orientierung sind eng miteinander verknüpft. Du kannst in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Zusammenhängen durch praktische Erfahrungen persönliche Stärken entdecken und in diesen gefördert werden.

All diese Angebote der Beruflichen Orientierung werden durch schulische Projekte wie Schulfirmen, Schulkioske oder Projekttage ergänzt. Außerdem kannst du mit der Klasse Unternehmungen wie Betriebserkundungen, Besichtigungen und Besuche bei Bildungsträgern realisieren.

Frag einfach deine Lehrkraft oder deine*n Berufsberater*in, was du alles machen kannst!

// Praktika

Finde deinen Weg

Das folgende Video zeigt einen Einblick
in ein Praktikum eines Schreinerbetriebes. Der Praktikant ist nah am geschehen und kann eine Menge Eindrücke für
sich mitnehmen. Er selbst darf unter
Aufsicht sogar die Maschinen bedienen

// Ausbildungsmesse

Sehen und gesehen werden!

Eine der regelmäßig im Märkischen Kreis stattfindenden Ausbildungs- und Studienmessen bietet dir genau das. Die perfekte Möglichkeit, dich auch mit anderen Auszubildenden und Studierenden auszutauschen und dich persönlich über regionale Berufe und Studiengänge vor Ort zu informieren.

Du kannst schon erste Kontakte zu interessanten Expert*innen und Personalern aus nahezu allen Jobbereichen knüpfen. Zudem bekommst du viele wichtige Orientierungshilfen direkt aus erster Hand sowie einen guten ersten Eindruck von einer Hochschule, einem Ausbildungsbetrieb, einem bestimmten Studiengang oder einem bestimmten Beruf.

Die Palette an kostenlosen Angeboten ist riesengroß. Bewerbungsmappenchecks, Fachvorträge zu Karriere-Themen, Bewerbungsfoto-Shootings sind nur einige davon.

Tipp: Viele Personaler nutzen die Gelegenheit des persönlichen Kennenlernens auch zur Rekrutierung von Talenten. Dies ist die Gelegenheit für dich, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Skip to content